Hochwasser den Kampf angesagt
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Wiernsheimer Gemeinderat besichtigt neue Regenrückhaltebecken in Pinache
Wiernsheim-Pinache. Mit dem Kreuzbach und dem Glattbach gibt es auf der Gemarkung Wiernsheim vergleichsweise wenige eigene Gewässer, wie Revierförster Joachim Hailer deutlich macht. Auch die Niederschlagsmengen seien gering. Dennoch: Vor Hochwasser ist auch die Plattenwaldgemeinde nicht gefeit. Daher wurden in Pinache neue Regenrückhaltebecken gebaut. Dafür musste die Gemeindeverwaltung Flächen von Privatpersonen kaufen oder teilweise gegen freibleibende Flächen eintauschen. „An manche war aber einfach kein Rankommen“, so Bauamtsleiter Eberhard Lenckner, weshalb man einfach um diese „herumgeplant“ habe. Daher sind in den Krautgärten Pinache nun drei Regenrückhaltebecken entstanden. Inzwischen steht fest, dass diese im Frühjahr erweitert werden, denn Bürgermeister Karlheinz Oehler hat weitere Grundstücke erworben.
Bürgermeister Oehler vor einem der neuen Regenrückhaltebecken in Pinache, die die Gemeinde insgesamt 160000 Euro gekostet haben und vor Hochwasser schützen sollen. Foto: Deeg
Die im Moment vorhandenen drei Regenrückhaltebecken in den Krautgärten fassen zusammen rund 4500 Kubikmeter Wasser, und 800 bis 1000 weitere Kubikmeter Wasser sollen nach der Erweiterung im Frühjahr zurückgehalten werden können. Dennoch ist man von den 9000 Kubikmetern, die die Gemeinde erreichen möchte, noch ein Stück weit entfernt. Hätte man die drei Becken beim Bau steiler abfallen lassen, wäre man dem Ziel näher. „Aber davon hat man uns während der Genehmigungsphase beim Landratsamt abgeraten“, so Bauamtsleiter Lenckner. Der Grund dafür: Die Unfallgefahr wäre höher. Die fehlenden Kubikmeter will Oehler sobald wie möglich schaffen, „aber dafür muss ich erst das richtige Land finden“, weiß der Bürgermeister.
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