Hochbehälter wird erweitert

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Knittlingen (cb). Die Stadt Knittlingen muss laut Strukturgutachten aus dem Jahr 2018 sowie aufgrund der geplanten Baugebietsentwicklung (siehe Artikel zu Neumo auf dieser Seite) ihre Wasserversorgungskapazitäten ausdehnen. Deshalb soll der Hochbehälter in Kleinvillars um einen Anbau (Nutzvolumen: 300 Kubikmeter) erweitert werden. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 470000 Euro. Der Gemeinderat stimmte am Dienstag einhellig der Vergabe von Ingenieurleistungen zu, wobei das Honorar für das Büro Unger mit gut 86200 Euro zu Buche schlägt.

Zur Wahl des Büros stellten sich SPD-Stadtrat Michael Arnold Fragen. Er kenne das Unternehmen bisher nicht. „Welchen Eindruck hat die Stadtverwaltung vom Büro?“, wollte er am Dienstagabend bei der Gemeinderatssitzung in Freudenstein wissen. Insgesamt seien drei Kandidaten angefragt worden, antwortete Stadtkämmerer Roland Dieterich, das Büro Unger habe als einziges ein Angebot abgegeben. Es verfüge über „enorme Erfahrungen im Gebiet des Neubaus/der Erweiterung von Trinkwasserbehältern“, hieß es in der Sitzungsvorlage. Die Ingenieurkosten, bezog sich der Kämmerer auf eine weitere Frage Arnolds, seien im Etat abgebildet. Ziel sei es, so schnell wie möglich zu beginnen. Zunächst aber gelte es, die erhofften Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg zu ergattern. Die Zuleitungen zum Hochbehälter seien auch nach der Erweiterung ausreichend, ging Dieterich auf eine Frage des CDU-Stadtrats Markus Scholl ein.

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