Hitzige Debatte um Unterbringung
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Die Gemeinde Sternenfels muss bis Ende Juni 17 Flüchtlinge aufnehmen – Gremium lehnt Diefenbacher Rathaus für diesen Zweck ab
Nach gut zweieinhalb Stunden schien sich die Sternenfelser Gemeinderatssitzung am Donnerstag dem Ende zuzuneigen. Doch es stand noch die mögliche Nutzung des Diefenbacher Rathauses als Flüchtlingsunterkunft auf dem Plan. Über das Thema wurde überraschend lange und teils emotional diskutiert.
Angeschlossen an das Gebäude der Weingärtnergenossenschaft Diefenbach befindet sich im Ortskern das Alte Rathaus. Der Gemeinderat musste am Donnerstag darüber abstimmen, ob das Objekt zu einer Unterkunft für Flüchtlinge in Anschlussunterbringung umgebaut wird. Foto: Huber
Sternenfels-Diefenbach. Die nackten Zahlen und Fakten vorweg: Mit einem Schreiben vom 10. April hat das Landratsamt des Enzkreises die Sternenfelser Verwaltung darüber informiert, dass die Gemeinde bis zum 30. Juni insgesamt 17 Personen in Anschlussunterbringung (AU) aufnehmen muss. Wie es in der Sitzungsvorlage heißt, leben in der Kommune derzeit bereits 26 Personen in AU, davon drei unbegleitete minderjährige Jugendliche im Rahmen der Jugendhilfe.
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