Hitze-Alarm

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Mühlacker (pm). Während Melanie Kramersmeyer (li.) und Verena Canbaz den Sommer bei einem Eis auf dem Kelterplatz genießen, rechnet das Rote Kreuz laut Mitteilung vom Freitag vermehrt mit Hitze-Notfällen speziell bei älteren und kranken Menschen. DRK-Bundesarzt Professor Dr. Peter Sefrin empfiehlt: „Bei Hitze unbedingt mehr trinken. Die tägliche Trinkmenge von rund zwei Litern sollte mindestens um einen Liter erhöht werden.“ Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren gehe, hätten sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärfe sich das Problem, denn es werde mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen seien bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirkten. Alkohol stelle – bei Jung und Alt – eine zusätzliche Gefahr dar. Für die Kleidung empfehle sich dünnes Gewebe, das den Schweiß aufnehmen könne und wärmedurchlässig sei. Erste Hinweise für einen Hitze-Notfall könnten Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen laut Rotem Kreuz gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie Apfelsaftschorle. Vorsicht sei auch bei der direkten Sonneneinstrahlung geboten. Säuglinge dürften keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleinkinder und Senioren sowie hellhäutige Menschen müssten sich besonders schützen. Wer über Pfingsten Ausflüge oder andere Aktivitäten im Freien plane, sollte Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, lichtdichte Kleidung und eine leichte Kopfbedeckung benutzen, rät das Rote Kreuz.

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