Historisches Papier zeigt den steinigen Weg nach Europa
Archiv
Rolf Zeeb aus Mühlhausen ist beim Stöbern auf seinen alten europäischen Jugend-Pass gestoßen
Beim Stöbern in seiner Kommode ist es ihm vor Kurzem wieder in die Hände gefallen und hat spontan jede Menge Erinnerungen ins Gedächtnis gerufen: das Dokument mit einem Passfoto, das den mittlerweile 78-jährigen Mühlhäuser Rolf Zeeb als 15-Jährigen zeigt, und das zu jener Zeit nicht jeder in der Tasche hatte – ein europäischer Jugend-Pass, ausgestellt am 19. März 1951.
Zeugnis der Zeit: der europäische Jugend-Pass von Rolf Zeeb aus dem Jahr 1951. Foto: Roth
Mühlacker-Mühlhausen. Der Inhaber verpflichtete sich, „zu jeder Zeit für die europäische Einigung einzutreten“. Damals hatten die Besatzungsmächte das Sagen, Deutschland war in vier Zonen aufgeteilt. Der europäische Charakter des Papiers ist an den Übersetzungen abzulesen: „Passport“, „Passeport“ und „Passaporto“, nur die russische Version fehlt.
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