Hilfe für Opfer und Einsatzkräfte

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Pforzheim/Enzkreis (pm). Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) haben die beteiligten Organisationen Bilanz gezogen: 2017 leisteten die PSNV-Einsatzkräfte in rund 120 Fällen psychosoziale Hilfe, darüber hinaus seien Fortbildungen, Teamabende und Nachbesprechungen absolviert worden. In Notfallsituationen und bei Unglücksfällen, heißt es in einer Mitteilung, reichten medizinische und technische Hilfeleistungen oft nicht aus, für eine Versorgung der Betroffenen seien auch psychosoziale Hilfsangebote wichtig. Ziel sei es, nach belastenden Einsätzen die Folgen frühzeitig zu erkennen und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Weitere Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist es, für seelisch belastete Hilfskräfte nach Einsätzen Angebote zur Stressbewältigung bereitzustellen.

Die Stadt Pforzheim und der Enzkreis haben sich gemeinsam mit den Kirchen, dem DRK, dem Malteser Hilfsdienst und der Polizei 2003 zur Arbeitsgemeinschaft Psychosoziale Notfallversorgung im Enzkreis und in der Stadt Pforzheim (AG PSNV) zusammengeschlossen und damit alle Angebote vernetzt. Engagiert sind neben hauptamtlichen Seelsorgern auch freiwillige Kräfte. Bei Amok- und Terrorlagen, sonstigen Großschadenslagen und Katastrophen unterstützen zudem besonders geschulte Polizeibeamte.

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