Hier lernen Fische das Treppensteigen
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Mühlacker. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich fiel im Dezember vorigen Jahres der Startschuss der Fischtreppe oder, so der Fachausdruck, des Umgehungsgerinnes, als erste Baumaßnahme auf dem Weg zu der kleinen Gartenschau 2015. Rund eine Million Euro investieren die Stadtwerke Mühlacker (SWM) in das nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie und dem Landeswassergesetz vorgeschriebene Bauwerk. Nach Auffassung von SWM-Geschäftsführer Jürgen Meeh bringt die Fischtreppe langfristig eine ökologische Aufwertung der Enz mit sich, weil sie den Lebensraum für Fische und andere Wasserlebewesen deutlich verbessere.
Millionen-Projekt in Mühlacker: Am Stauwerk der Stadtwerke ist der Bau einer Fischtreppe – im Fachdeutsch Umgehungsgerinne – in vollem Gange. Abteilungsleiter Uwe Pfisterer erläutert das aufwendige Vorhaben, das im Zusammenhang mit der Gartenschau 2015 von großer ökologischer Bedeutung ist. Die Fertigstellung des Bauwerks ist für Ende Juli geplant.
Oder wie es Uwe Pfisterer, SWM-Abteilungsleiter und unter anderem zuständig für die Flusskraftwerke, gestern im Gespräch mit unserer Zeitung auf den Punkt brachte: „Die Fische, die der Lockströmung folgen, müssen wandern können.“ Und eben dabei soll ihnen das Umgehungsgerinne helfen.
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