Herzog Ulrich bringt die Reformation mit

Archiv

Maulbronn (pm). Bei kaum einem der Herzöge von Württemberg ist das Bild so zwiespältig wie bei Herzog Ulrich. Dabei war er es, der die Reformation im Land einführte. Die Verknüpfungen zwischen Kloster Maulbronn und dem Herzog sind das Thema des nächsten Vortrags im Rahmen der Reformationsausstellung im UNESCO-Denkmal. Am Mittwoch, 29. November, wie immer um 19 Uhr, wird Dr. Erwin Frauenknecht vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart über „Kloster und Landesherr: Herzog Ulrich in Maulbronn“ sprechen. Der württembergische Herzog Ulrich ist als Herrscher eine Schlüsselfigur seiner Zeit. Er wurde aus seinem Land vertrieben, und als er zurückkehrte, brachte er die Reformation mit. Was das für ein Kloster wie Maulbronn bedeutete, beleuchtet Frauenknechts Vortrag.

Die Ausstellung „Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg“ zeigt in Maulbronn unter anderem ein Schreiben des Herzogs aus dem Jahr 1504, in dem er dem Abt des Klosters androht, Maulbronn in einen Steinhaufen zu verwandeln. Der württembergische Landesherr wollte mit Waffengewalt die Schirmherrschaft über den mächtigen und reichen Konvent erreichen – drei Jahrzehnte, bevor er mit der Reformation die Aufhebung des Klosters durchsetzte. Der Eintritt zum Vortrag um 19 Uhr im Infozentrum des Klosters ist frei; wegen der begrenzten Plätze wird eine telefonische Voranmeldung unter der Nummer 07043/926610 unbedingt empfohlen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen