Herzinfarkt: Künftig schnellere Hilfe
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Enzkreis-Kliniken erhalten Linksherzkatheterlabor – Radiologie-Praxis zieht im Herbst 2014 um
Mühlacker. Eigentlich war gestern die Vertragsunterzeichnung zwischen den Enzkreis-Kliniken und der Radiologischen Praxis Mühlacker angekündigt. Bei dieser Gelegenheit verkündeten Landrat Karl Röckinger und der Medizinische Geschäftsführer der Regionalen Klinikholding, Professor Dr. Jörg Martin, dass ab Herbst 2014 ein Linksherzkatheterlabor in den Enzkreis-Kliniken in Mühlacker eingerichtet werde. Damit verbessere sich deutlich die Notfallversorgung bei Herzerkrankungen im östlichen Enzkreis.
Informierten über die künftige Zusammenarbeit: Landrat Karl Röckinger, die Ärzte Oda von Kügelgen, Karl Schnabel, Christian Steinbrück, Bruno Elkes, Peter Metz, Johannes Clemens, Regionalgeschäftsführerin Katrin Kern und Geschäftsführer Jörg Martin. Foto: Franz
Bei einem Mediengespräch, an dem von Krankenhausseite Landrat Karl Röckinger, Geschäftsführer Jörg Martin, Chefarzt Peter Metz, Oberarzt Johannes Clemens, Regionaldirektorin Katrin Kern sowie die Fachärzte der Radiologischen Praxis Mühlacker – Karl Schnabel, Christian Steinbrück, Bruno Elkes und Oda von Kügelgen – teilnahmen, die künftige enge Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Radiologen und dem Mühlacker Krankenhaus erläutert. Wie unsere Zeitung berichtete, sind im September die Verträge zwischen Klinik und den Fachärzten unterschriftsreif gewesen. Ab Herbst 2014 wird die Mühlacker Radiologische Praxis auf 1200 Quadratmetern innerhalb des Mühlacker Krankenhauses den Betrieb aufnehmen. Landrat Karl Röckinger sprach gestern von einem „Meilenstein für das Krankenhaus“. Durch die äußerst enge Kooperation gebe es eine Win-win-Situation. Röckinger: „Davon profitieren alle Beteiligten, besonders aber auch die stationären und ambulanten Patienten.“ Durch die Ausweitung des medizinischen Angebots nicht nur in der Radiologie werde der Krankenhausstandort Mühlacker weiter gestärkt, betonten unisono Landrat Röckinger und der Sprecher der Krankenhausholding, Professor Dr. Jörg Martin. Mit dem Betrieb der radiologischen Praxis am neuen Standort würden die diagnostischen Möglichkeiten erweitert. Durch die gemeinsame Nutzung würden kostenintensive Geräte besser ausgelastet, hieß es beim Mediengespräch. Ausführlich schilderte Jörg Martin die künftigen Schwerpunkte innerhalb der Holding. So bilden die Enzkreis-Kliniken Mühlacker bei der Beatmungsmedizin bereits einen Schwerpunkt. Durch moderne Kommunikationsmöglichkeiten sei es möglich, beispielsweise nachts Befunde der Radiologie von Spezialisten in Ludwigsburg oder Bruchsal bewerten zu lassen.
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