Helfer beklagen „Verschiebebahnhof“
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Freundeskreis für Asylsuchende kritisiert Verfahren bei der Zuteilung von Wohnraum – Enzkreis wehrt sich gegen Vorwürfe
Helfer und Flüchtlinge sitzen als gute Bekannte und enge Freunde beieinander, und manchen bietet das Sommerfest die Gelegenheit für ein Wiedersehen – nachdem sie unfreiwillig getrennt wurden. Im Mühlacker Freundeskreis für Asylsuchende wächst der Frust, weil Schützlinge, die sich gut integriert hätten, den Wohnort wechseln müssen.
Sommerfest mit internationalem Charakter: Auf Einladung des Freundeskreises für Asylsuchende feiern Flüchtlinge aus verschiedenen Nationen im Dürrmenzer Pfarrgarten. Foto: Fotomoment
Mühlacker/Enzkreis. Vordergründig scheint die Welt in Ordnung. Bei internationalen Speisen und Getränken pflegen beim Treffen in Dürrmenz die Asylsuchenden verschiedener Nationalitäten und ihre ehrenamtlichen Begleiter das innige Verhältnis, das sich teilweise über zwei Jahre hinweg aufgebaut hat. Doch genau an diesem Punkt, wenn das Verfahren abgeschlossen ist, droht ein Einschnitt. Rücken anerkannte Asylbewerber in die sogenannte Anschlussunterbringung, ist das nicht nur mit einem Wechsel der Zuständigkeiten, sondern häufig auch mit einem Ortswechsel innerhalb des Enzkreises verbunden. Familien, die sich in Mühlacker eingewöhnt haben, müssen anderswo neu beginnen, während ihre ehrenamtlichen Wegbegleiter enttäuscht zurückbleiben.
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