Heißes Wasser statt Chemiekeule gegen Unkraut

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Straßenmeisterei testet neue Methode – Verzicht auf Spritzmittel möglich – Gerät lässt sich vielseitig einsetzen

Enzkreis (pm). Jedes Jahr hat die Straßenmeisterei mit Unkraut an Bordsteinen und Pflasterflächen zu kämpfen. Seit Kurzem erprobt sie eine neue Maschine, die mit einer umweltfreundlichen Methode arbeitet: Das Unkraut wird mit 130 Grad heißem Wasser besprüht. Die Wirkung wird durch die Hitze in Verbindung mit dem heißen Wasser als Träger erzielt; die Blattstruktur wird zerstört, und die Pflanze stirbt in wenigen Tagen bis in den Wurzelbereich ab.

Männer der Straßenmeisterei testen die Unkrautbekämpfung mit heißem Wasser. Foto: privat

Männer der Straßenmeisterei testen die Unkrautbekämpfung mit heißem Wasser. Foto: privat

„Die mechanische Reinigung zeigte in den vergangenen Jahren nur kurzzeitig Erfolg, da der Wurzelbereich nicht erfasst wurde“, berichtet Heinrich Elwert, Leiter der Leiter der Straßenmeisterei. „Nach den Richtlinien für die Straßenunterhaltung sollen wir aus Umweltschutzgründen möglichst nicht mit Unkrautvernichtern arbeiten. An Gewässern und Rinnen ist der Einsatz dieser Mittel sogar verboten.“

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