Heinz Becker babbelt sein Bledsenn

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Kabarettist Gerd Dudenhöffer bringt das Publikum im Osterfeld zum Lachen – aber mit mancher Pointe auch zum Schlucken

Pforzheim. Der Gerd Dudenhöffer ist nicht totzukriegen. Besser gesagt: sein Alter Ego, der Heinz Becker. Dessen „Gosch“ babbelt und babbelt und babbelt, und das gilt auch für den Auftritt im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld. Den zahlreichen Zuschauern, darunter viele treue Fans des Kabarettisten, bleibt manchmal der Mund offen stehen. Seine Kultfigur schlägt mit ihren Stammtisch-Parolen teilweise heftig über die Stränge.

Einer, der zeigt, wo’s langgeht in Deutschland: Kabarettist Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld.Foto: Roth

Einer, der zeigt, wo’s langgeht in Deutschland: Kabarettist Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld.Foto: Roth

Vielleicht hat der Heinz Becker ja einen über den Durst getrunken, denn er nimmt kein Blatt mehr vor den Mund und kommt auch ganz direkt zur Todesstrafe. Man sage ja immer, dass jeder Verbrecher die Chance bekommen müsse, sich zu verbessern. Bei manchen, findet der Heinz, führt die Verbesserung höchstens noch zur Endlösung. Es wird geschluckt im Saal. Auch mit den „Neschern“ hat er kein Mitleid. „Warum soll ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn die hungern? Die freuen sich doch auch nicht, wenn es mir gut geht.“

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