Heinemann-Schule länger gesperrt
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Aus Platzgründen: Verwaltung schlägt Kreistag einen Neubau vor
Enzkreis (pm). Über die Situation der Gustav-Heinemann-Schule, für die der Enzkreis Schulträger ist, hat die Verwaltung den Kreistag und die zuständigen Ausschüsse informiert. Die Kreisverwaltung konzentriert sich dabei auf drei „Baustellen“: die Zukunft des seit vergangenem Sommer gesperrten Schulgebäudes in der Habsburgerstraße in Pforzheim; die künftige Unterbringung der Schule, beispielsweise in einem Neubau; und Übergangslösungen für die kommenden zwei bis vier Jahre. Erste Entscheidungen will der Kreistag im April treffen.
Für alle drei „Baustellen“ hat die Kreisverwaltung in „sehr groben Schätzungen“, wie es in einer Mitteilung heißt, Kosten beziffert. Insgesamt steht ein Betrag in Höhe von 30 bis 35 Millionen Euro für die Jahre 2018 bis 2022 unter dem Strich. „Allerdings rechnen wir noch mit so vielen Unbekannten, dass eine konkrete Summe eigentlich nicht seriös genannt werden kann“, bekennt Finanz- und Schuldezernent Frank Stephan. Seine Mitarbeiter schätzen einen möglichen Neubau auf 30, die Übergangslösung auf weitere fünf und die Sanierung des alten Gebäudes auf drei Millionen Euro. Dem könnten Einnahmen wie Erstattungen, Schulbauförderung oder Kostenbeteiligungen gegenüberstehen, aber: „Hier zu spekulieren halte ich nicht für sinnvoll – schon gar nicht, bevor wir erste Gespräche geführt haben“, betont Landrat Rosenau.
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