Heinemann-Schule: Fraktionen wollen neues Konzept

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Enzkreis (pm). In einem interfraktionellen Antrag fordern die Kreistagsfraktionen von FWV, CDU, SPD, Grünen und FDP von Landrat Bastian Rosenau, das Landratsamt möge angesichts der massiven Probleme mit der Gustav-Heinemann-Schule in Pforzheim weitere Alternativen prüfen. Wie berichtet, ist das Gebäude an der Habsburgerstraße seit dem vergangenen Sommer wegen Defiziten beim Brandschutz und grundlegenden Baumängeln gesperrt. In ihrem Antrag wünschen die Fraktionen unter anderem die Erarbeitung einer Konzeption zur dezentralen, inklusiven Förderung und Beschulung von Kindern mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung in der Region Pforzheim/Enzkreis als Alternative zum bisher vorgeschlagenen zentralen Schulgebäude. Außerdem soll eine Arbeitsgruppe unter Leitung der Kreisverwaltung mit jeweils bis zu zwei Vertretern aller Kreistagsfraktionen, einem oder mehreren Vertretern der Stadt Pforzheim sowie unter Einbeziehung entsprechender Fachleute gegründet werden. Der Enzkreis als einer der führenden Landkreise im Bereich der sonderpädagogischen Förderung und Bildung, heißt es in der Begründung, sollte „aufgrund der anstehenden notwendigen baulichen und strukturellen Maßnahmen weitere grundsätzliche Überlegungen zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention anstellen“.

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