Heilig’s Blechle: 690 Einschläge
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Sachverständige ermitteln im Auftrag der Versicherung die Hagelschäden an Autos
Mühlacker. Der 26. Juli 2013 wird Autobesitzern im Ländle in schlimmer Erinnerung bleiben. Hat doch ein wüster Hagelsturm dem „heilig’s Blechle“ der Schwaben und den Autos der Badener, je nach Landesteil, große Schäden zugefügt.
Rekordverdächtig: Annähernd 700 Einschläge weist der VW von Madeleine Morgante aus Dürrmenz auf.
Wie zum Beispiel dem silbergrauen Mercedes eines Seniors, der an diesem Tag auf dem Weg von Birkenfeld nach Bad Wildbad war: „Urplötzlich trafen erst kleine Hagelkörner den Wagen, dann prasselten sie groß wie Hühnereier nieder, zertrümmerten die Heckscheibe.“ Auch Konrad Kross schwante nichts Gutes, als er ahnungslos auf der Heimfahrt vom Urlaub in die Marconistraße am Mühlacker Senderhang einbog und als Erstes die zertrümmerten Fensterläden seines Nachbarn sah. „Unser Garten sah aus wie nach einem Krieg, und am Auto meines Sohnes waren die Hagelspuren auch nicht zu übersehen.“ Madeleine Morgante aus Dürrmenz gehörte mit ihrem metallicblauen, erst acht Monate alten VW ebenfalls zu den Opfern. „Mein Vater hatte Geburtstag, als um 16.15 Uhr das Unwetter losbrach. Wir standen am Fenster, sahen hinunter auf die Straße und konnten nichts machen. Das Auto meines Freundes parkte genau vor meinem Wagen und erlitt einen Totalschaden. Regelrecht abschnittsweise kamen die Brocken runter. Straßen weiter passierte teilweise gar nichts.“
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