Heftiges Tauziehen um die Kreisumlage
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Enzkreis. Es hatte schon Züge eines Feilschens auf einem orientalischen Basar, wie gestern im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss des Kreistags um die Frage gerungen wurde, mit wie vielen Millionen die 28 Kommunen den Kreis im kommenden Jahr finanziell ausstatten sollen. Am Ende standen gleich vier Abstimmungen an, bei denen aber kein Vorschlag zur Kreisumlage eine Mehrheit fand.
Die Ausgangslage: Die Kreisverwaltung möchte rund 54 Millionen Euro von den Städten und Gemeinden zur Finanzierung der Enzkreis-Aufgaben. Dafür plädierten gestern freilich nur fünf der 18 Kreisräte. Mehrheitsfähig waren aber auch weder die von CDU und SPD favorisierten 51 Millionen (mit neun zu neun Stimmen abgelehnt), noch der FWV-Vorschlag mit 52,7 Millionen (sieben zu neun Stimmen). Gänzlich durchgefallen ist der Vorstoß der Grünen, die dem Enzkreis sogar 57 Millionen Euro gewähren wollten.
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