Hecke störte niemanden
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Zu „Vandalen verstümmeln mehrere Bäume“ vom 7. März:
Es ist eine äußerst schändliche (Un-)Tat, dass die Obstbäume einfach sinnlos umgesägt wurden. Da stellt sich die Frage, ob die Täter auch den „Lombi“ auf dem Gewissen haben? Mich beschäftigt indes noch eine andere Frage: Warum mussten im Bereich der S-Bahn-Haltestelle in Ölbronn fast sämtliche Hecken dem Erdboden gleichgemacht werden? Diese brauchten keine „Verjüngung“, sie waren kräftig, gesund und schön, die Hasel stäubte schon. Diese Hecke störte niemanden, war auch außerordentlich wichtig für die Natur. Es hielten sich immer – trotz Bahnnähe – Vögel darin auf, sogar eine Nachtigall hörte ich dort. Der Bahnsteig wurde durch die Büsche nicht beeinträchtigt und der Bahnkörper schon gar nicht (Abstand etwa vier Metern). Im Sommer boten die hohen Sträucher den Wartenden angenehmen Schatten auf dem ansonsten ohne jeglichen Schutz der Sonne ausgesetzten Bahnsteig.
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