Harter Weg zurück in einen festen Job

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Andreas Faisst hat schon fast nicht mehr an sich geglaubt – Jetzt arbeitet er beim Roten Kreuz – Debatte über Arbeitsmarktpolitik

Der Fliesenleger Andreas Faisst war ganz unten, oder, wie er es ausdrückt: „Ich hatte eine lange Hungerstrecke.“ Aber nach Jahren der Arbeitslosigkeit hat er einen Weg zurück ins Berufsleben gefunden. Seine Geschichte ist eine Erfolgsgeschichte und zeigt Chancen, die ein sozialer Arbeitsmarkt bieten kann. Allerdings sind einige arbeitsmarktpolitische Instrumente umstritten.

Harter Weg zurück in einen festen Job

Als Hausmeistergehilfe übernimmt Andreas Faisst viele Aufgaben beim Roten Kreuz. Bei Bedarf kümmert er sich auch um Altkleidercontainer. Foto: Goertz

Enzkreis/Pforzheim. Alles fing damit an, dass die Firma von Andreas Faisst 2003 ins Ausland verlagert wurde. Von einem Tag auf den anderen stand der Fliesenleger, der keine abgeschlossene Ausbildung hat, auf der Straße. Es folgten kurze Gelegenheitsjobs und lange Phasen der Arbeitslosigkeit. „Dabei habe ich den Glauben an mich selbst verloren“, erinnert sich Faisst. So wie ihm geht es Tausenden anderer Menschen in der Goldstadt Pforzheim und dem Enzkreis.

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