Harter Kampf um die bürgerliche Mitte
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Manfred Tautscher vom Sozial- und Marktforschungsinstitut Sinus zu Gast beim Wirtschaftsrat der CDU
„Nur wer versteht, was Menschen bewegt, kann sie auch bewegen.“ Diesen Satz seines Kollegen Berthold Bodo Flaig hat Manfred Tautscher, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Sinus, seinem Vortrag bei einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrats im Parkhotel vorangestellt. Dabei ging er der Frage nach: Was hat fast 5,9 Millionen Menschen bewegt, bei der Bundestagswahl ihre Stimme der AfD zu geben?
Suche nach Antworten: Sozial- und Trendforscher Manfred Tautscher (re.) im Zwiegespräch mit Georg Wellendorf, Sektionssprecher des CDU-Wirtschaftsrats. Foto: Goertz
Pforzheim/Enzkreis. „Bei der Wahl konnte die AfD Mobilisierungserfolge in sozial prekären Nichtwählerhochburgen erzielen“, erklärte Tautscher den Unternehmern und Führungskräften. Im Milieu der sozialen Unterschicht verlaufe der Erosionsprozess der demokratischen Parteien inzwischen rasant. Hier lag die Wahlbeteiligung bei nur 58 Prozent und damit fast 20 Prozent unter dem Bundesschnitt. Die AfD kam in diesem Milieu auf ihr stärkstes Ergebnis mit 28 Prozent aller Stimmen.
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