Hantavirus ist auf dem Vormarsch
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Bereits acht Fälle in der Region
Enzkreis (pm). Seit dem Jahresbeginn wurden in Baden-Württemberg mehr als 300 Hantavirus-Erkrankungen gemeldet, im Enzkreis und in Pforzheim waren es in diesem Jahr bislang acht Fälle: „Das sind jetzt schon doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2016“, informiert Dr. Brigitte Joggerst, die Leiterin des regionalen Gesundheitsamts. Das Landesgesundheitsamt rechne mit bis zu dreistelligen Fallzahlen.
Die Erkrankung beginnt, wie die Pforzheimer Behörde mitteilt, mit Symptomen wie bei einer Grippe, mit drei bis vier Tagen Fieber über 38 Grad, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. In der nächsten Phase könnten Blutdruckabfall und Störungen der Nierenfunktion bis zum akuten Nierenversagen auftreten. Fast immer erhole sich die Niere aber wieder, wie Joggerst betont: „Eine Dialysebehandlung, also eine Blutwäsche, ist glücklicherweise meist nur vorübergehend erforderlich.“
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