Handyräuber überrascht mit Aussage

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Angeklagter tischt seine eigene Version der Taten auf – Junger Mann verblüfft Richter mit seiner beruflichen Laufbahn

Am dritten Prozesstag um Handydiebstähle in Pforzheim überraschte der Angeklagte die Große Kammer des Landgerichtes Karlsruhe in Pforzheim mit seiner Aussage. Ungewöhnlich war dabei weniger, dass er die Vorwürfe größtenteils abstritt, sondern vielmehr der berufliche Werdegang des 24-Jährigen, der sich durch naive Selbstüberschätzung einerseits sowie enormen Arbeitseifer andererseits auszeichnete.

Pforzheim. Rent&Raub: Von drei Jugendlichen soll sich der Angeklagte im Jahr 2015, im November 2017 und im Januar 2018 die Handys geliehen haben, offiziell, um zu telefonieren, tatsächlich klaute er sie aber. Die Aufforderungen der Opfer, ihnen ihre Telefone zurückzugeben, soll der Mann mit Drohungen beantwortet haben, hinter denen er mal mit einem Schlagstock, mal mit einer Rohrzange im Hosenbund, mal mit Pfefferspray ein Ausrufezeichen gesetzt haben soll. So beschrieben zumindest die Geschädigten den Tatablauf.

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