Handy-Raub hinterlässt viele Fragezeichen

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Angeklagte und Opfer tischen ganz unterschiedliche Geschichten auf

Pforzheim. Eine dubiose Geschichte um einen vermeintlichen Handyraub beschäftigt das Jugendschöffengericht Pforzheim. Staatsanwalt Bernhard Ebinger wirft den Angeklagten, die zur Tatzeit 17 und 18 Jahre alt waren, schweren Raub vor. Sie sollen einem 23-Jährigen am 2.April vergangenen Jahres, nachts gegen 1.30 Uhr, am Pforzheimer Bahnhof sein Mobiltelefon entrissen haben, was die beiden jungen Männer vehement bestreiten. Die Geschichte sei ganz anders gewesen.

So viel steht fest: Die beiden Angeklagten stießen damals am Bahnhof auf zwei Männer, die nach Mühlacker wollten. Einer der Angeklagten will den Männern den Weg zum Busbahnhof erklärt haben, während der andere weitergelaufen sei, bis plötzlich sein Freund um Hilfe gerufen habe. Er lag auf den Gleisen, einer der Fremden hielt ihn fest. Etwa zeitgleich traf die Polizei ein.

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