Handlungskonzept für den Radverkehr

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Mühlacker (ert). Auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt müssen der Gemeinderat und Mühlackers Verwaltung – namentlich das Tiefbauamt und die Verkehrsbehörde – noch kräftig in die Pedale treten. Nachdem im Januar Verkehrsplaner Moritz Albrecht vom Darmstädter Fachbüro R+T seine Bestandsanalyse mit einer umfangreichen Liste an Schwachpunkten aufzeigte und im April ein themenbezogenes Planungscafé stattfand, hat der Experte mittlerweile ein Handlungskonzept für Korrekturen erarbeitet – mit über 80 Vorschlägen. Albrechts Fazit: Häufig könnten Verbesserungen umgesetzt werden, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen. Beispiel: Am Beginn von Feldwegen seien häufig Verbotsschilder „für Fahrzeuge aller Art“ montiert. Es fehle schlichtweg das amtliche Zusatzschild: „Radfahrer frei“.

Etwas mehr Aufwand sei erforderlich, wenn – wie an der Lienzinger Straße – auf Gehwegen auch das Radfahren erlauft sei und diese Doppelnutzung dann irgendwann ende. Wie solle sich dann der Radfahrer auf sichere Weise in den Straßenverkehr einfädeln? Albrechts Antwort: An solchen Stellen sollten Fahrbahnmarkierungen in roter Farbe angebracht werden, damit Autofahrer die Situation besser einschätzen könnten. Ebenfalls sollten solche Markierungen an den Einmündungen von Seitenstraßen angebracht werden, um den Autofahrern dort den Warn-Hinweis auf querende Radfahrer zu geben.

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