Handball-Verbandsliga kommt trotz Widerstand

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BHV-Verbandstag lehnt Dringlichkeitsantrag der TGS Pforzheim ab – Demografie bereitet in der Jugendarbeit Sorgen

Walzbachtal-Jöhlingen. Im badischen Handball wird es von der Saison 2016/17 an eine weitere Spielklasse geben. Bereits im Frühjahr hatte das Präsidium des Badischen Handballverbandes (BHV) die Einführung einer Verbandsliga beschlossen. Der Dringlichkeitsantrag der TGS Pforzheim, über dieses Vorhaben beim Verbandstag noch einmal zu debattieren, fand dort nun nicht die nötige Zweidrittel-Mehrheit. Die Verbandsliga mit 14 Mannschaften wird damit zwischen der Badenliga und den beiden regional gegliederten Landesligen eingerichtet. Vor allem bei den Vereinen im Handballkreis Pforzheim ist diese zusätzliche Liga umstritten, weil sie vor allem auf den Spielbetrieb in den Kreisligen nicht unerhebliche Auswirkungen haben wird. Im Spielbetrieb auf Kreisebene müsste womöglich zwischen mehreren Kreisen kooperiert werden.

In Holger Nickert hat die Verbandsversammlung BHV in der Jöhlinger Jahnhalle seinen seit 2006 amtierenden Präsidenten für vier weitere Jahre mit einstimmigem Votum wiedergewählt. Zusammen mit dem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater wurden auch die Vizepräsidenten Hartmut Bode aus Pforzheim (Finanzen), Stefan Ermentraut aus Niefern (Jugend und Leistung) sowie Harry Sauer (Spieltechnik) und Peter Hartmann (Recht) in ihren Ämtern bestätigt. Neu im auf acht Mitglieder erweiterten Präsidium sind Sara Schmechel als Vizepräsidentin der seither vakanten Funktion für Schule und Breitensport sowie Ulrich Schuler und Markus Münch für die neu geschaffenen Posten des Vizepräsidenten Schiedsrichterwesen und des Gleichstellungsbeauftragten.

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