Hallenmisere zwingt Schulsport ins Freie
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Die Polizei fahndet nach den Verursachern der Schäden in der Knittlinger Sporthalle, die schnell behoben werden könnten. So lange muss der Schulsport im Freien stattfinden, weil ein Gutachter die gesperrte Turn- und Festhalle nicht wie erhofft freigegeben hat.
Knittlingen. Dass die marode Turn- und Festhalle weiter gesperrt bleibt, wäre allein schon schlimm genug, doch gleichzeitig musste Anfang dieser Woche die ebenfalls der Kommune gehörende Sporthalle gesperrt werden. Dies verschärft die Knittlinger Hallen-Misere nun beträchtlich. Ein Leidtragender ist die Schule.
Eine von 86 in den Sommerferien entstandenen Beschädigungen auf dem Boden der an der Faustschule gelegenen Sporthalle, die deshalb vorerst gesperrt bleiben muss.
In der städtischen Sporthalle hält die nahe gelegene Faustschule die Sportstunden für derzeit 760 Schüler ab. Wöchentlich sind laut Schulleiter Thomas Rathgeb im neuen Schuljahr, das am Montag beginnt, genau 77 Unterrichtsstunden von Montag bis Freitag geplant, die zu drei Viertel in der Sporthalle und zu einem Viertel auch in der seit Anfang August aus statischen Gründen gesperrten Turn- und Festhalle hätten stattfinden sollen. Vorerst sehe er als Alternative für wenige Wochen nur den Sportunterricht im Freien oder bei jüngeren Schülern auch einfache Koordinationsübungen wie den „Hampelmann“ im Klassenzimmer – darüber entscheide aber eine Lehrerkonferenz an diesem Samstag. Ein Ausweichen nach Freudenstein in die Weissachtalhalle komme vorerst für ihn nicht infrage wegen des entstehenden Aufwands, unter anderem für Zubringerbusse: sie könne aber noch ein Thema werden, je nachdem, wie lang die Sperrungen dauern. Die Richard-Wolf-Halle schließe er nach Gesprächen mit dem TSV Knittlingen ganz aus als Option.
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