Halle braucht bessere Energietechnik
Archiv
Enzberger Veranstaltungsort soll energetisch saniert und modernisiert werden
Mühlacker. Die 1952 gebaute Enzberger Gemeindehalle ist in Bezug auf Energietechnik alles andere als auf dem neuesten Stand. Jetzt sollen Bedarf und Umfang einer energetischen Sanierung geprüft werden. Diesem Antrag der CDU hat der Gemeinderat bei zwei Ablehnungen und einer Enthaltung zugestimmt. Ebenfalls untersucht wird, auf welche staatlichen Fördermöglichkeiten die Stadt hoffen kann.
Auch beim Bauerntag bekamen Besucher in der Enzberger Halle Zugluft zu spüren. Archivfoto: Sadler
Indes weist die in die Jahre gekommene Halle keinesfalls nur energetische Mängel auf. Wie aus einer Projektstudie aus dem Jahr 2009 hervorgeht, ist die Dachkonstruktion „statisch in einem grenzwertigen Zustand“. Außerdem entsprächen die technischen Anlagen weder dem Stand der Technik noch den Vorschriften. Und: Alle Bauteile der Gebäudehülle seien unzureichend gedämmt, weshalb die Experten schon vor vier Jahren „aus Gründen der Betriebskosten und der Behaglichkeit“ eine energetische Gebäudesanierung „dringend“ empfahlen. Zuvor allerdings, so die Empfehlung der begutachtenden Architekten, sollte die Halle auf der gesamten Längsseite um einen eingeschossigen Anbau ergänzt werden, in dem das Foyer samt Garderobe, Küche, Umkleiden und Sanitärbereiche Platz finden könnten. Im Kopfbau bleiben sollten Lager- und Technikbereiche. Die Verbesserungen hätten allerdings ihren Preis: Von rund 2,6 Millionen Euro gingen die Planer für eine Sanierung samt Erweiterung einschließlich Außenanlagen aus.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen