Hager fordert Mut, Toleranz und Respekt
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Von Frank Goertz
Sowohl das Bündnis gegen Rechts (li.) als auch die Initiative „Pforzheim nazifrei“ mit OB Hager an der Spitze wollen dem Missbrauch des Gedenktags durch Neonazis einen Riegel vorschieben.
Pforzheim. 17000 Opfer hat der Luftangriff auf Pforzheim binnen weniger Minuten gefordert. Oberbürgermeister Gert Hager erinnerte am Nachmittag auf der Gedenkfeier auf dem Hauptfriedhof daran, wer die Kriegsmaschinerie angeworfen hat: das nationalsozialistische Deutschland. „Von deutschem Boden aus hatte der Zweite Weltkrieg, hatte das Morden seinen Ausgang genommen.“ Der 23. Februar, der Luftkrieg an sich, sei nicht die zwingende Konsequenz, aber unter anderem die letzte Konsequenz gewesen einer Politik, die Menschen verachtete, einer Politik, die von einer großen Mehrheit der Deutschen unterstützt, befürwortet oder hingenommen worden war“, sagte Hager und erinnerte auch an die deutschen Luftangriffe auf das schutzlose Gernika im April 1937 im spanischen Bürgerkrieg, in dem die Franco-Faschisten die Macht an sich gerissen haben. Auch das englische Coventry, so Hager, sei am 14.November 1940 unter deutschen Bomben in Flammen aufgegangen.
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