Haftstrafe für brutale Tritte gegen den Kopf
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Angriff in der Bahnhofsunterführung: 22-Jähriger in Pforzheim zu eineinhalb Jahren ohne Bewährung verurteilt
Pforzheim. Das juristische Nachspiel einer blutigen Auseinandersetzung am 15. Juli 2016 in Pforzheim ist beendet.
Wie berichtet, lagen in jener Nacht, nach 1 Uhr, zwei junge Männer am Boden der Bahnhofsunterführung. Einer bewusstlos, der andere daneben blutüberströmt mit einer Platzwunde an der Stirn. Vor dem Jugendschöffengericht unter Vorsitz von Richterin Miriam Streicher mussten sich wegen des Verdachts, für die brutale Attacke verantwortlich zu sein, zwei 20 und 22 Jahre alte Männer verantworten. Der Jüngere hatte wiederholt versichert, nur dabeigestanden zu haben, was mehrere Zeugen bestätigten. Gegen ihn wurde das Verfahren eingestellt. Der Ältere der Angeklagten dagegen war laut Zeugenaussagen derjenige, der wiederholt gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers getreten hatte. Ihn verurteilten die Richter nach dem Erwachsenenstrafrecht zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren – und zwar ohne Bewährung.
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