Guter Vorsatz, rechtliche Tücken
Archiv
Knittlinger Rat will Bedürftigen helfen
Knittlingen (cb). Die Not ist allgegenwärtig und macht auch vor Knittlingen nicht halt. Entsprechend regelmäßig wird der Sozialfonds der evangelischen Kirchengemeinde in Anspruch angenommen, der vor drei Jahren nach der Auflösung eines gemeinsamen, Spenden verwaltenden Fonds der Kommune, der evangelischen, der evangelisch-methodistischen und der katholischen Kirchengemeinde neu gegründet wurde. Diesen Fonds, der eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe erfülle, finanziell zu unterstützen, war nun das Ziel eines Antrags, den die Alternative Liste in den Gemeinderat einbrachte und der fraktionsübergreifend Anklang fand.
„Es ist uns ein Anliegen, das Engagement der evangelischen Kirchengemeinde auf eine breitere Basis zu stellen“, warb Evelyne Teschner-Klug (Alternative Liste) für den Vorstoß, und SPD-Sprecher Martin Blanc stellte 10000 Euro als konkrete Summe in den Raum. Es entwickelte sich eine engagierte Diskussion um Transparenz, Gleichbehandlung, die größtmöglichste Akzeptanz, die sich Martin Reinhardt (CDU) wünschte, und die Schwierigkeiten, die neue Konstrukte mit sich bringen könnten. In einem waren sich alle einig: „Die Not ist größer als gedacht“, verwies Michael Arnold (SPD) auf viele Fälle verdeckter Armut.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen