„Gute Taten sind völlig unangebracht“

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Zu den Leserbriefen „Notfall“ und „Glück gehabt“ vom 13.Oktober:

Es ehrt mich, dass gleich zwei Persönlichkeiten zu meinem letzten Leserbrief Stellung genommen haben. Wobei Herr Lok den von Frau Nahles angestrebten Wegfall von gewissen Sanktionen bei unwilligen Hartz-IV-Empfängern als das Lockern von Stellschrauben sieht. Mit dieser Verniedlichung liegt er falsch. In der überregionalen Presse konnte man kürzlich lesen, dass von Januar bis Juni fast 500000 Hartz-IVEmpfänger bestraft werden mussten, weil sie sich nicht an die Anweisungen des Job-Centers gehalten haben. Im Schnitt wurden die Betroffenen mit einer Kürzung der Stütze von 107,70 Euro für drei Monate belegt. Dem Leserbrief weiter folgend frage ich mich: Warum soll man sich nicht nach dem Studium oder nach der Berufsausbildung um seine Altersversorgung kümmern? Früher haben viele von uns bereits in diesem Alter eine Lebensversicherung zur Alterssicherung abgeschlossen. Das hatte viele Vorteile, wie geringe monatliche Belastung und zusätzliche Absicherung der Familie im Todesfall.

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