Grüße aus dem Hindukusch
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Mühlacker Feuerwehrmitglied Alexander Brückl tut Dienst in Afghanistan
Mühlacker. Alexander Brückl ist Mitglied der Feuerwehr Mühlacker. Seine derzeitigen Dienste sind allerdings nicht beim Löschen von Bränden in und um die Große Kreisstadt gefragt, sondern in der Ferne – in Kunduz im Nordwesten Afghanistans.
Lektüre des Mühlacker Tagblatt im fernen Kunduz. Foto: privat
Der Oberfeldwebel, der keine näheren Angaben zu Person und Wohnort machen möchte, weil er negative Reaktionen befürchtet, gehört der achten Kompanie des Spezial-Pionier-Bataillons in Speyer an, das über rund 110 Experten für den Brandschutz und die Brandbekämpfung verfügt. „Bisher haben wir das Feldlager Feyzabad als Schwerpunkt gehabt“, berichtet er. Seit der Schließung dieses Feldlagers im Oktober 2012 unterstützen Brückl und seine Kameraden in Sachen Brandschutz das Feldlager Kunduz und die Einsatzliegenschaft Mazza e Sharif. „In Kunduz sind wir mit einer Staffel zur Pistenbereitschaft auf dem Flugplatz Kunduz Airport von einer Stunde vor Flugbeginn bis Sonnenuntergang anwesend. Eine weitere Staffel verbleibt im Feldlager Kunduz und sichert den Grundschutz durch Gefahrenabwehr und abwehrenden Brandschutz“, meldet Brückl, der im „24-Stunden-Wechselschichtsystem“ Dienst tut. Freizeit ist knapp. Denn zu den eigentlichen Anforderungen kommt noch die Unterstützung für das Einsatzlazarett. Dazu zähle das Ausladen und Übergeben an den Sanitätstrupp von verletzten deutschen Soldaten und Soldaten von verbündeten Streitkräften aus dem MedEvac-Helikopter. Zusätzliche Aufgaben, die zumeist nachts, wenn die meisten Einsatzoperationen stattfinden, anfallen.
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