Grünes Licht für Ablösesumme
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Sternenfels (ert). Einen „alten Zopf abgeschnitten“ hat die Gemeinde Sternenfels am Dienstagabend in der Gemeinderatssitzung mit der Ablösung von Pfarrbesoldungsleistungen – rund 1200 Euro in beiden Ortschaften. Ursprünglich schuldeten die bürgerlichen Gemeinden den Ortspfarreien aufgrund so genannter Pfründerechte „unwiderruflich“ Holz („eichene und buchene Scheiter und Wellen“ in vertraglich vereinbarer Anzahl).
Irgendwann wurde diese Schuld in eine Geldleistung umgewandelt. So wurde für die Sternenfelser Pfarrstelle seit 1954 umgerechnet rund 18700 Euro bezahlt und für die Diefenbacher knapp 33000 Euro. Nunmehr kann diese Verpflichtung mit einer Einmalzahlung in der Gesamthöhe von rund 20000 Euro abgelöst werden; der Gemeinderat stimmte einhellig zu. Gemeinderat Christoph Gutjahr störte dabei nur, dass das Geld der Landeskirche zufließt und nicht in den Kirchengemeinden vor Ort verbleiben kann.
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