Grün-Schwarz passt für Experten ins Bild

Archiv

Redaktionsbesuch: Professor Dr. Reinhold Weber beschreibt die politische Kultur im Land zwischen Tradition und Veränderung

Es rumpelte zuletzt kräftig in der Stuttgarter Koalition, und dennoch betrachtet Professor Dr. Reinhold Weber das grün-schwarze Zweckbündnis weder als ausgesprochenen Wackelkandidaten noch als Fremdkörper in der politischen Historie des Landes. Die Regierung werde halten, ist auch die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann überzeugt.

Grün-Schwarz passt für Experten ins Bild

Zu Gast beim Mühlacker Tagblatt: Professor Dr. Reinhold Weber (li.) mit der Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann und Redaktionsleiter Thomas Eier. Foto: Huber

Mühlacker. Erst ließ die CDU den grünen Wunsch nach einer frauenfreundlichen Reform des Landtagswahlrechts ins Abseits laufen, dann grätschte der grüne Partner bei der Wahl von CDU-Kandidatin Sabine Kurtz zur Landtagsvizepräsidentin dazwischen, was deren Fraktionsvorsitzender Wolfgang Reinhardt prompt als „schweres Foul“ bezeichnete. Doch den jüngsten Zweifeln am Teamgeist zum Trotz sieht Reinhold Weber, Honorarprofessor an der Uni Tübingen und ausgewiesener Experte für die baden-württembergische Politik- und Parteiengeschichte, das vermeintliche Experiment Grün-Schwarz, das Traditionalisten nach wie vor misstrauisch beäugen, pragmatisch und gelassen. Was nicht verwundert, hatte er doch schon 2015, also deutlich vor der Landtagswahl, in einem Buch, das sich mit der Geschichte der Grünen im Land befasste, einen Schulterschluss vorhergesagt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen