Großglattbacher machen ihrem Ärger Luft
Archiv
Einwohner des Stadtteils fühlen sich in der Kommunalpolitik schlecht vertreten – Konkrete Wünsche für die Infrastruktur geäußert
Mühlacker-Grossglattbach. Bei den Großglattbachern hat sich dem Anschein nach gehörig Frust angestaut, weil sie nach eigener Einschätzung in der Mühlacker Stadtpolitik keine Lobby mehr haben. Diese Unzufriedenheit entlud sich bei der Zukunftswerkstatt im Gemeindehaus, wo Klagen darüber laut wurden, seit der letzten Kommunalwahl keinen Vertreter mehr im Gemeinderat zu haben.
Im voll besetzten Großglattbacher Gemeindehaus werden Zukunftsstrategien für den Ort beraten. Im Bild stellt Jochen Geissinger die Ergebnisse einer Gruppe vor. Foto: Kollros
Der Mühlacker Höhenstadtteil hatte das Nachsehen, als der Gemeinderat die „unechte Teilortswahl“ aufgab, die zuvor jedem Stadtteil eine Vertretung im Gemeinderat garantierte. Bei der Wahl im Mai 2014 ging Großglattbach leer aus, zuvor saßen noch zwei Mitbewohner im Stadtrat. In mindestens drei der sechs Arbeitsgruppen wurde am Samstag der ausdrückliche Wunsch an die Stadt herangetragen, in irgendeiner Form mehr Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Konkrete Vorstellungen reichten von der Einführung einer Ortschaftsverfassung samt Ortschaftsrat bis hin zu Bürgersprechstunden von Stadträten oder dem Oberbürgermeister.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen