Großglattbach: Kläranlage beobachten

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Zu viel Abwasser: Zweckverband will prüfen, woher Überschuss stammt

Wiernsheim/Mühlacker (ram). Die Kläranlage in Großglattbach ist bei einer Sitzung des Abwasserzweckverbandes „Glattbach und Kreuzbach“ in den Fokus gerückt. Günter Bächle (CDU Mühlacker) hat im Gremium, das aus Vertretern der Stadt Mühlacker und der Gemeinde Wiernsheim besteht, nochmals die Sorgen einiger Großglattbacher angesprochen, die befürchten, dass durch Neubaugebiete das Fassungsvermögen der Großglattbacher Kläranlage nicht mehr ausreichen könnte.

Diese Anlage wird vom Abwasserzweckverband betrieben. Wiernsheims Bürgermeister Karlheinz Oehler sowie der dortige Kämmerer und Geschäftsführer des Zweckverbands Matthias Enz erklärten die Sorge für unbegründet. Es seien „gewisse Reserven“ da, schließlich sei die Anlage für 7500 Einwohner ausgelegt. Im Moment würden nur rund 6800 Menschen im Einzugsbereich wohnen. Obgleich, räumte Oehler ein, die Einleitungsmengen höher seien als durch die Einwohnerzahl erwartbar. Man wolle überprüfen, wo das zusätzliche Abwasser herkomme. Klar sei, dass die „höhere Schmutzwasserfracht“ aus den Wiernsheimer Ortsteilen stamme.

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