Große Werke der Violinliteratur
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Konzert mit Michael Grube
Maulbronn (pm). „Schatzkästlein der Violine – Quelle der Schönheit aus verschiedenen Jahrhunderten“ lautete der Titel eines Konzerts im Hölderlin-Haus der Anthroposophia in Maulbronn. Ursprünglich war laut einer Mitteilung ein Liederabend mit der Sängerin Esperanza Restucci aus Chile geplant gewesen; diese habe wegen der Corona-Krise nicht ausreisen dürfen. Auf Musik mussten Kulturfreunde dennoch nicht verzichten. Der Violinist Professor Michael Grube trat auf; er hat seinen Hauptwohnsitz in Quito/Ecuador, konnte dorthin aber seither noch nicht zurückkehren. So ergab es sich kurzfristig, dass seine 350 Jahre alte Amati den Saal mit Wohlklang erfüllte. Licht und Leichtigkeit habe die Musik verströmt, heißt es in der Mitteilung, getragen von der besonderen Akustik des Raums.
Das Programm, gestaltet ganz aus dem Erleben von Pfingsten, brachte den Zuhörern drei Werke von zwei großen Künstlern näher. Johann Sebastian Bach schuf die „Heilig-Geist-Violinsonate“ Nummer drei; ihr liegt zugrunde der Choral „Komm Heiliger Geist“, sich entwickelnd bis zu einer siebenstimmigen Fuge. Die hohe Kunst habe es vermocht, zu überwinden, auszulöschen, was derzeit die Gemüter gefangen nehmen wolle.
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