Große Lücke zu schließen
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Partnerschaftsverein Enzkreis/Masasi trifft sich zu seiner ersten Beratung seit dem Unfalltod von Dr. Erhard Kirschbaum. Förderung des Mkomaindo-Hospitals in Tansania soll weitergehen.
Pforzheim/Enzkreis. In kleiner Runde haben sich die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Enzkreis/Masasi zu einer Sitzung im Landratsamt getroffen. Eingeladen hatte die Vorsitzende Angela Gewiese. Der Anlass war bedrückend: „Nach dem tragischen Unfall von Erhard Kirschbaum müssen wir nun überlegen, wie es mit der Klinikpartnerschaft und unseren Klinikprojekten weitergeht“, hatte Gewiese den Hintergrund beschrieben.
Erinnerung an Dr. Erhard Kirschbaum: Vorsitzende Angela Gewiese berichtet über den aktuellen Stand des Neubaus des OP-Gebäudes. Foto: Filitz
Die Lücke zu schließen, die der ehemalige Chefarzt der Chirurgie am Mühlacker Krankenhaus und zweite Vorsitzende des Vereins „Marafiki wa Masasi“ hinterlässt, sei schwer. Wie berichtet, war Kirschbaum eine treibende Kraft bei den Bemühungen für eine nachhaltige Verbesserung der medizinischen Versorgung in Masasi und der Förderung des Mkomaindo-Hospitals. Im neu erbauten OP-Gebäude wird der Verein mit einer Summe von 50000 Euro die Innenausstattung für zwei OP-Säle mit allen benötigten Materialien finanzieren, und mit Hilfe vieler Spender, darunter die Sinfonietta Mühlacker, war das Spendenziel fast erreicht. Nur noch 5000 Euro fehlten, die wollten die Musiker im März einspielen. Doch Corona machte einen Strich durch diese Rechnung, und die OP-Finanzierung war nun nicht mehr gesichert.
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