Große Kunst wartet auf mehr Besucher
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Museumsmacher wollen intensiver für hochkarätige Sammlung auf dem Maulbronner Schafhof werben
Rund 800 Besucher haben sich die Kunstsammlung „Jutta und Manfred Heinrich“ bereits angeschaut. Damit das Museum in der Kulturlandschaft den Platz bekommt, den es verdient, arbeiten die Verantwortlichen derzeit an einem Werbekonzept für das Kleinod.
Was willst du mit dem Dolche, sprich! Vieles ist denkbar, damit spielt der Maler Philipp Weber, der zu den Künstlern gehört, die im Rahmen der Sammlung „Jutta und Manfred Heinrich“ im Maulbronner Schafhof 2 gezeigt werden. Die Museumsmacher arbeiten derzeit an einer besseren Positionierung ihres Hauses in der Kulturlandschaft zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Archivfotos: Fotomoment
Maulbronn. Die fotorealistisch gemalte Cheerleaderin, die einem oberflächlichen College-Film entsprungen sein könnte, blickt den Betrachter lasziv an, wenige Schritte entfernt regen düstere, großformatige Gemälde, die den Tod zum Gegenstand haben, zum Nachdenken an. Die hochkarätigen Exponate der Kunstsammlung „Jutta und Manfred Heinrich“, die der Stadt Maulbronn in Form einer Stiftung geschenkt wurden, verlangen vom Besucher eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Bildgegenstand, manchmal sind die Werke eine große Herausforderung für den Betrachter. Wer diese annimmt, verlässt das Museum im Schafhof 2 allerdings mit vielfältigen Eindrücken, die nachhaltige Spuren hinterlassen.
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