Große Kunst für das Schmuckmuseum
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Berühmte Skulptur von Max Ernst steht im Außenbereich des Reuchlinhauses. Ausstellung öffnet am kommenden Samstag.
Pforzheim. Es hat ein wenig Geduld gebraucht, bis alle Formalitäten beim Zoll erledigt waren, doch am späten Montagnachmittag stand der „Habakuk“ von Max Ernst, die knapp 4,60 Meter hohe Bronze-Skulptur aus der Sammlung Würth, im Innenhof im Schmuckmuseum in Pforzheim. Bis 17. Januar wird sie dort zu sehen sein, als Teil einer Ausstellung über Max Ernst „im Dialog mit Werken aus dem Schmuckmuseum“, die am Samstag beginnt.
Sie ist der Blickfang der nächsten Ausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim: die Bronze-Skulptur „Habakuk“ von Max Ernst, die aus der Schweiz nach Pforzheim gebracht wurde.
Erst kurz vor 15 Uhr, der eigentlich geplanten Ankunftszeit, wusste Isabell Schmidt-Mappes vom Schmuckmuseum, dass der ursprüngliche Zeitplan nicht mehr zu halten war. Der Lastwagen mit der Skulptur war zwar schon in Pforzheim, musste aber noch durch den Zoll, respektive danach durch die Stadt transportiert werden. Ein üblicher Vorgang, erklärt Sabina Eckenfels, beim Schmuckmuseum zuständig für die Registratur. „Wir machen hier eine Einfuhr aus einem Nicht-EU-Land“, beschreibt sie die Ausgangslage. Zwar fällt dafür keine Einfuhr-Umsatzsteuer an, weil es sich ja um eine Leihgabe aus der Schweiz handelt, die dementsprechend auch nicht verkauft wird, dennoch „muss der Zoll die Papiere abstempeln“, so Eckenfels, die vor Wochen alles Nötige in die Wege geleitet hatte; von der Abstimmung mit der Kollegin der Sammlung Würth bis zum abschließenden Check des Zollbeamten. „Er kommt dann morgen vorbei, um nachzusehen, ob die Skulptur auch wirklich da steht.“
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