Grippewelle sorgt für Klinik-Engpässe
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Mühlacker (pm/lh). In den Krankenhäusern der Regionalen Kliniken Holding (RKH) ist derzeit ein starker Anstieg der Grippefälle zu verzeichnen. Das teilte Pressesprecher Alexander Tsongas am Freitag mit. Laut dem Robert-Koch-Institut sei derzeit der Süden Deutschlands stärker betroffen, was sich auch an den Fällen in den RHK-Krankenhäusern niederschlage. In Mühlacker allein habe es in der laufenden Grippesaison, die etwa von Dezember bis März gehe, 59 Fälle gegeben.
Ob die Zahl höher sei als in den Vorjahren, dazu gebe es keine Statistik, sagt der Sprecher auf Nachfrage. „Ich weiß nur, dass 2017 ein heftiges Jahr war.“ Wie es sich jetzt entwickle, sei unklar. „Normalerweise ist der Höhepunkt um die Faschingszeit.“ Das liege daran, dass dann viele Leute auf engstem Raum feiern und der Körper durch Alkohol und wenig Schlaf geschwächt sei. „Dieses Jahr hat der Anstieg etwa zwei Wochen später begonnen.“ Betroffen seien alle, aber Senioren und chronisch Kranke hätten ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Grippeviren schwer verlaufe und lebensbedrohlich werde, teilt Tsongas mit. Vorbeugen könne man durch die Grippeschutzimpfung und regelmäßiges Händewaschen.
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