Grippe schlägt in ungeraden Jahren zu
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Krankheitswelle ebbt laut Kasse inzwischen deutlich ab
Enzkreis (pm). Die Grippewelle sei mittlerweile deutlich abgeebbt, habe jedoch in den ersten vier Monaten des Jahres außergewöhnlich viele Baden-Württemberger mitgerissen, teilt die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse mit. 8600 Fälle von Virusgrippe (Influenza) wurden 2015 bislang an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet, 2014 waren insgesamt nur 1075 Menschen an Grippe erkrankt. Auch im Enzkreis gab es demnach mit bislang 61 Grippepatienten schon über viermal so viele Betroffene wie im gesamten Vorjahr (13). Laut Techniker Krankenkasse wurden im Land seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001 nur im „Schweinegrippejahr“ 2009 mehr Grippepatienten registriert, damals waren es 19900.
Was als Kuriosum auffällt: Besonders in den „ungeraden“ Jahren schlug in der Zeit von 2002 bis 2015 die Grippewelle in Baden-Württemberg mit voller Macht zu, während sie in den „geraden“ Jahren wieder abebbte. Auch der Gesundheitsreport der Kasse bestätigt laut Mitteilung diesen Trend: „Eine Auswertung unserer Daten der vergangenen zehn Jahre zeigt, dass die meisten erkältungs- oder grippebedingten Fehlzeiten Ende Februar anfallen und in jedem zweiten Jahr für eine auffällige Erkältungswelle sorgen. In den geraden Jahren, bis auf eine einzige Ausnahme im Jahr 2008, waren Krankschreibungen aufgrund von Atemwegserkrankungen eher unauffällig“, erklärt Klaus Föll, Sprecher der Techniker Kasse in Pforzheim.
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