Griff ins Sparschwein reicht nicht aus
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Stadt Mühlacker muss 2014 neue Schulden machen – OB kritisiert die mangelnde Kostenerstattung durch Bund und Land
Vier Millionen Euro werden dem Sparschwein entnommen, dennoch wächst der Schuldenberg um weitere drei Millionen Euro an: Die Haushaltslage der Stadt Mühlacker ist, allem Jubel über ein wirtschaftlich boomendes Deutschland zum Trotz, nach wie vor bescheiden.
Gerüstet für die Gemeinderatssitzung am Abend: Oberbürgermeister Frank Schneider und Stadtkämmerin Martina Rapp stellen vorab die Eckpunkte ihres Haushaltsplanentwurfs vor. Foto: Eier
Mühlacker. Eine Erhöhung der Vergnügungssteuer, die am Abend auf der Tagesordnung des Gemeinderats stand, soll rund 200000 Euro in die Kasse spülen, doch vergnügungssteuerpflichtig ist die Aufgabe von Stadtkämmerin Martina Rapp deshalb noch lange nicht. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein seien die veranschlagten Zusatzeinnahmen aus Geldspielautomaten, wie Oberbürgermeister Frank Schneider am Dienstag bei der Präsentation des neuen Haushaltsplanentwurfs durchblicken ließ. Bei einem Haushaltsvolumen von 75 Millionen Euro, ständig steigenden Ausgaben und einer Fülle von teuren Projekten vor der Brust widersprach der Rathauschef vehement dem Eindruck, die Kommunen seien finanziell auf Rosen gebettet.
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