Graffiti-Projekt zum Ferienstart
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Zwölf Siebt- und Achtklässler der Mühlacker Schillerschule verschönern ihr Schulhaus auf legale Art
Mühlacker. Haftete der Graffiti-Szene noch vor wenigen Jahren ein etwas anrüchiges Image an, so ist sie inzwischen mitten in der Gesellschaft angekommen – zumindest dann, wenn die Sprayer legal unterwegs sind und nicht, wie immer mal wieder in den Enzgärten, auf unschöne Art und Weise ihrem Hobby nachgehen. Zwölf Siebt- und Achtklässler der Mühlacker Schillerschule verbrachten ihren Ferienbeginn damit, gemeinsam mit Schulsozialarbeiter Malte Hinrichs vom Verein Miteinanderleben und dem Graffitikünstler und Jugendsozialarbeiter Maximilian Frank ein Wandbild für ihre Schule zu schaffen.
Der Schulname ist farbenfroh und dynamisch vor dem Lehrerzimmer zu lesen. Foto: Bischoff-Krappel
Am ersten Tag des Graffitiprojekts wurden zunächst Theorie, Spraytechnik und rechtliche Grundlagen gepaukt. Dabei fehlte es nicht an Authentizität, musste Maximilian Frank als Jugendlicher doch selbst Sozialstunden leisten, weil er einst illegal Graffiti sprühte. „Mir ist es ein Anliegen, dass die Schüler durch ein konstruktives Projekt Respekt und Anerkennung erfahren und nicht durch Rowdytum auf dem Schulhof“, erläuterte Maximilian Frank seine Herangehensweise beim künstlerischen Tun mit den Jugendlichen. Schulsozialarbeiter Malte Hinrichs ergänzte: „Die Schüler können beim Graffitisprayen neue Gaben entfalten. Zudem fördert das Projekt die Identifikation mit der Schule.“ Schnell war klar, dass die Teilnehmer den Namen ihrer Schule künstlerisch auf einer Wand vor dem Lehrerzimmer verewigen wollten.
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