Golfclub ist wohl nicht zu retten
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Die Verhandlungen mit der Betriebs-GmbH sind gescheitert
Ölbronn-Dürrn (pm). „Der insolvente Golfclub Pforzheim sieht die Verhandlungen mit der Betreibergesellschaft über die künftige Zusammenarbeit zwischen Club und Betriebs-GmbH sowie über eine Reduzierung der hohen Pachtlast als gescheitert an.“ Das teilte in dieser Woche der Insolvenzverwaltungs-Dienstleister, die Firma Schultze & Braun, mit. Auch Holger Blümle, der als vorläufiger Insolvenzverwalter fungiert, sieht alle Möglichkeiten der Verhandlung ausgeschöpft: „Bedauerlicherweise ist es nicht gelungen, zusammen mit der Golfplatz Karlshäuser Hof Betriebs-GmbH eine tragfähige Zukunftslösung für eine zukünftige Zusammenarbeit zu finden.“ Selbst mit geänderten Verhandlungsführern sei es nicht geglückt, „alte Probleme außer Acht zu lassen und konstruktiv ein entsprechendes Konzept zu konkretisieren“.
Wie berichtet, steht der Verein im Rechtsstreit mit der Betreibergesellschaft, bei dem es um die Konditionen des Pachtvertrags geht. Die sind nach Ansicht des Vorstands zu hoch: Für die 18-Loch-Anlage habe, wie es im Februar hieß, zuletzt mehr als 400000 Euro pro Jahr aufgewendet werden müssen, womit der Club im bundesweiten Vergleich an erster Stelle der Pachtkosten stehe. Der Betrag für Objekte dieser Größe liege im Schnitt bei der Hälfte.
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