Gögel setzt sich durch
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In einer Kampfabstimmung macht der 65-Jährige aus Tiefenbronn das Rennen gegen Alfred Bamberger. Die Versammlungsteilnehmer scheren sich nicht um Corona-Regeln.
Enzkreis. Der Fraktionsvorsitzende der AfD im baden-württembergischen Landtag, Bernd Gögel, ist erneut zum Landtagskandidaten im Wahlkreis „Enz“ für die Wahl im März nächsten Jahres gekürt worden. In einer Kampfabstimmung setzte sich der 65-jährige Speditionsunternehmer und frühere AfD-Landesparteichef aus Tiefenbronn-Mühlhausen mit 27 von 39 abgegebenen Stimmen klar gegen seinen Herausforderer Alfred Bamberger, der elf Stimmen erhielt, durch.
Gögel bei der Bewerbungsrede. Foto: Peche
Bamberger ist Pforzheimer Stadtrat sowie AfD-Kreisvorsitzender und vertritt einen schärferen Rechtskurs als der als gemäßigt geltende Gögel. Zwischen Gögel und Teilen des Kreisvorstands hatte es zuletzt starke Spannungen gegeben. Auch die AfD-Fraktion im Kreistag fühlt sich von Bernd Gögel vernachlässigt, worauf dieser in seiner Bewerbungsrede ankündigte, sich künftig mehr auf die Arbeit im Wahlkreis zu konzentrieren. Dazu wolle er hier sich auch personell verstärken. Neben dem Fraktionsvorsitz in Stuttgart strebe er zudem keine weiteren Ämter an. Anders als Bamberger kann sich Gögel künftig eine Koalition mit der CDU im Land vorstellen. Als Ersatzkandidat wurde der Fraktionsvorsitzende der AfD im Kreistag, Dr. Christoph Wichardt, gewählt.
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