Glemser spielt im CongressCentrum
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Am 29. April erklingen Werke von Weber, Beethoven und Bruckner
Pforzheim (pm). Der Abend des vierten Sinfoniekonzerts am Sonntag, 29. April, beginnt um 19 Uhr im Pforzheimer CongressCentrum ganz klassisch mit einer Ouvertüre, diesmal von Carl Maria von Weber. Er ist vor allem durch seine Oper „Der Freischütz“ bekannt, komponierte aber noch weitere musikdramatische Werke, zum Beispiel die romantisch-heroische Oper „Euryanthe“: Die Ouvertüre lässt bereits alle Konflikte der Figuren dramatisch anklingen, und Weber komponiert in einem ganz eigenen Ton, weniger lyrisch als der „Freischütz“, mehr heroisch.
Der renommierte Pianist Bernd Glemser ist zu Gast im Sinfoniekonzert. Bei seiner Berufung zum Professor für Klavier war er der damals Jüngste in ganz Deutschland und selbst noch als Student immatrikuliert. Seine künstlerische Bandbreite reicht vom Barock bis zur Moderne. Bernd Glemser spielt Ludwig van Beethovens erstes Klavierkonzert, an dem der Komponist fünf Jahre lange arbeitete, so dass sein zweites Klavierkonzert früher fertig wurde. Das Klavierkonzert Nummer 1 in C-Dur setzt dem brillanten Solopart des Pianisten einen vollen Orchestersatz gegenüber. Kontrastreich wechseln sich die Sätze ab: feurig, lyrisch leise, tanzend und rasant. Die Komposition ist stark von Beethovens Vorbild Mozarts geprägt und hoch virtuos.
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