Gleitschirmflieger sterben in Lawine
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Reutte/Enzkreis. Wie die Polizeidirektion in Reutte (Tirol) meldet, planten der 50-jährige Gleitschirmflieger aus Niefern-Öschelbronn und seine 44-jährige Bekannte aus Neuenbürg bei Prachtwetter einen Tandemflug im Bereich der Jöchlspitze im Lechtal. Auch die 13-jährige Tochter der Frau und der 19-jährige Sohn des Tandempiloten waren bei dem Ausflug mit von der Partie. Zu ihrer Begleitung zählten laut Tiroler Tageszeitung auch mehrere Mitglieder einer Paragleitschule aus Bach, die den sonnigen, warmen Tag im Gebirge auskosten wollten.
Verzweifelt suchen die Rettungskräfte nach den beiden verschütteten Deutschen in der Lawine. Sie können nur noch tot geborgen werden. Foto: Zoom-Tirol
Da die Windverhältnisse gegen 14.30 Uhr am ursprünglichen Startplatz allerdings nicht optimal waren, wechselte die Gruppe in den südlichen Bereich der Bergstation Jöchlspitze, um dort auf rund 1800 Metern Höhe in der Nähe eines Lawinenschutzdamms zum Tandemflug zu starten. Eine verhängnisvolle Entscheidung, denn plötzlich löste sich 100 Meter oberhalb der Personengruppe eine Nassschneelawine vom Südhang, der den ganzen Tag von der Sonne beschienen wurde, und rutschte auf einer Breite von 200 Metern in die Tiefe.
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