Gläserne Umdrehungen verschmelzen zum Paar
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Janika Slowik hat den diesjährigen Goldstadtpokal gestaltet – Timur Imametdinov und Nina Bezzubova können nicht starten
Pforzheim. Die Spannung ist schon fast mit Händen zu greifen, als nach einigen Vorreden endlich die Koffer auf den Tisch gestellt werden: Die Trophäen für den 56. Goldstadtpokal, zu dem sich am kommenden Samstag, 28. Januar, die Weltelite in den lateinamerikanischen Tänzen der Amateure im Congress-Centrum Pforzheim trifft, wird zum zweiten Mal von der Hochschule für Gestaltung kreiert. Genauer von Janika Slowik. Die frischgebackene Designerin hat den diesjährigen Wettbewerb gewonnen.
Janika Slowik (vorne) präsentiert den diesjährigen Goldstadtpokal mit (v.li.) Jurymitglied René Dantes, Edeltraud Bülling, Bernd Roßnagel, Oberbürgermeister Gert Hager, Manfred Rombach. Foto: Wacker
Sie hat, wie Jurymitglied und Pforzheimer Künstler René Dantes erklärt, etwas Mutiges gewagt, indem sie ein eher ungewöhnliches Material wählte: Glas. Auf den ersten Blick sieht das, was sie zusammen mit dem Hochschul-Werkstattleiter Manfred Rombach aus dem gefütterten Koffer schält wie eine gestreifte Vase aus. Genau das täuscht aber, das gläserne Gebilde besteht aus einzelnen Glasscheiben, die so raffiniert angeordnet sind, dass sie zum einen durch ihre dynamische Optik die Bewegung eines ineinander verschmelzenden Tanzpaares simulieren und René Dantes zufolge einen besonderen Lichteffekt beinhalten. „Für uns ist das gar nicht so einfach“, erklärt er die Arbeit der Jury, „wir bekommen ja nur einen Entwurf als Zeichnung oder als kleines Modell zu sehen.“ Im Übrigen würde er sich, so Dantes, noch eine größere Beteiligung der Studenten wünschen.
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