Giftpflanzen fühlen sich an der Enz wohl
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Riesenbärenklau in Lomersheim – Bei Kontakt drohen verbrennungsartige Beschwerden – Schwerer Kampf gegen weitere Ausbreitung
Schwere allergische Reaktionen und Verbrennungen kann der Kontakt mit dem Riesenbärenklau auslösen. „Es hat sogar schon Todesfälle gegeben“, weiß Thomas Köberle vom Landschaftserhaltungsverband. Vorkommen des Einwanderers aus dem Kaukasus gibt es auch an der Enz bei Lomersheim. Ihn zu bekämpfen, ist nicht ganz einfach.
Naturidylle mit Giftpflanze: Der Riesenbärenklau fühlt sich an der Enz in Lomersheim wohl. Foto: Goertz
Mühlacker/Enzkreis. „Der Riesenbärenklau taucht bei uns immer wieder auf, meist an feuchten Standorten“, berichtet Naturschutzexperte Frank Hemsing vom Landratsamt. Etwa im Mündungsbereich des Wässerle in die Enz bei Lomersheim. Thomas Köberle kennt diese Vorkommen. „Wir haben die nicht-heimischen Pflanzen wie Knöterich und den Riesenbärenklau kartiert und versuchen jetzt, sie systematisch zurückzudrängen“, erklärt der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbands. Größere Vorkommen des Riesenbärenklaus gebe es unter anderem in Straubenhardt, Neuhausen und Niefern. Auch in Knittlingen und Enzberg ist der giftige Eindringling schon gesichtet worden. Alleine der bloße Kontakt mit der Pflanze kann zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die wie Verbrennungen wirken und schwer heilen. Empfindliche Menschen können außerdem Fieber und Atemnot bekommen und im schlimmsten Fall sogar einen Kreislaufschock.
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