Gewerkschaft will Gerechtigkeitsdebatte
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Maifeier mit Hocketse-Charakter und prominenten Gästen – Pforzheims OB Peter Boch begrüßt Tarifabschluss im öffentlichen Dienst
„Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ lauten die Forderungen der Gewerkschaften zum 1. Mai, die auch die Mai-Rede von Julia Friedrich vom DGB Baden-Württemberg vor dem Pforzheimer Stadttheater bestimmten.
Der DGB-Kreisvorsitzende Wolf-Dietrich Glaser begrüßt die Gäste der Maifeier. Foto: Peche
Pforzheim. DGB und Einzelgewerkschaften hatten, wie schon im Vorjahr, zu einer Kundgebung mit Hocketse-Charakter eingeladen. Im Halbrund vor dem Theaterportal gab es Infostände „befreundeter Parteien“, die der DGB-Vorsitzende für Pforzheim und Enzkreis, Wolf-Dietrich Glaser begrüßte, wie die rund 200 Teilnehmer der 1.Mai-Veranstaltung. Zu den Politikern unter den Gästen zählte SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast, die grüne Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann und Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch mit Gattin. Der begrüßte überraschenderweise den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, „auch wenn er belastend für den städtischen Haushalt ist“. Die Mitarbeiter seien eine wichtige Ressource der Verwaltung und Grundvoraussetzung für eine prosperierende Stadt. „Dafür brauchen wir die besten Köpfe“, so Boch. Die Marke „Öffentlicher Dienst“ reiche dafür nicht mehr aus. Er wolle deshalb die Arbeit in der Verwaltung attraktiver machen, etwa durch eine bessere Gleitzeitregelung, und Sorge dafür tragen, dass Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit in Pforzheim großgeschrieben werden. Gesamtpersonalrats-Vorsitzender Franz Herkens zeigte sich „erfreut über die Wertschätzung“ des Oberbürgermeisters.
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